Freitag, 31. Oktober 2014

Der gestrige Post sorgte offenbar für Verwirrung,…

… denn als ich heute Morgen in mein Mailfach schaute, war ich doch ein wenig verwundert. Nein, ich habe mit meinem gestrigen Post nicht gemeint, dass ich mit dem Bloggen aufhöre oder das Lesen einstelle.
Tatsächlich ist eigentlich mehr das Gegenteil der Fall, aber dazu gleich noch ein bisschen mehr. Aktuell lese ich vor allem abends nach der Arbeit, am Samstag, der bislang mein Lesetag Nummer eins war, besuche ich momentan ein Seminar.
Nein, auch Mitleid brauche ich nicht, denn mir macht das Seminar Spaß und obwohl es mir beruflich sicherlich einige Türen öffnet, verbinde ich das Angenehme mit dem Nützlichen, denn durch das Seminar kann ich nun zwei Hobbys beruflich sinnvoll nutzen.
Ein Seminar geht auch keinesfalls über Monate, obwohl, anderthalb Monate sind es dann jedoch noch. Wir haben heute den 31. Oktober, Halloween, den letzten Seminartag habe ich am 13. Dezember. Was ich danach bin oder hoffe zu sein, werde ich euch an dieser Stelle noch nicht mitteilen, da bin ich abergläubisch. Aber eines steht ganz sicher fest, ich bin und bleibe erst einmal eine bloggende Journalistin oder vielleicht auch eine Bloggerin mit einem beruflichen Hintergrund, so wie viele hier.
Da sich nun eine berufliche Weiterbildung mache, die mir auch noch Spaß macht, ändert ja nichts an dem Umstand, dass ich auch noch Freizeit habe. Nun gut, momentan ist diese nicht am Wochenende, sondern eben abends aber sinnvoll nutzen, kann ich sie doch.
Bitte schreibt mir jetzt nicht jeder die E-Mail: „welche Seminar besuchst du denn?“ Diese Frage werde ich euch zu passender Gelegenheit gerne beantworten aber aktuell erst einmal noch nicht. Im übrigen wundere ich mich immer wieder darüber, warum ihr mir E-Mail schickt, nicht aber die Kommentarfunktion nutzt. Das wiederum verwirrt mich, denn ich habe eine Kommentarfunktion dir auch gerne nutzen könnt. Tatsächlich fände ich es sehr hilfreich, wenn ihr zwischendurch einfach kommentieren würdet. So lassen sich manche Fragen einfach schneller beantworten.
Auch für Themen-Anregungen bin ich durchaus offen. Ich hoffe, ich konnte eure Verwirrung jetzt beseitigen. Ach ja, eines noch, natürlich findet ihr auch bis Mitte Dezember hier regelmäßige Beiträge, denn einige Rezensionen von Hörbüchern und Büchern habe ich ja noch offen. Diese werdet ihr immer mal wieder hier finden. Also lohnt es sich auch aktuell immer mal vorbeizuschauen.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Ein Buch pro Wochenende…

… stimmt mich momentan schon happy, denn aufgrund eines Seminars habe ich momentan meist nur den Sonntag frei. Anders wird es an diesem Wochenende sein, denn da ist am Samstag in der Feiertag lesen werde ich „Männer wachsen nicht auf Bäumen“ und „Niemand liebt November“. Das erste Buch habe ich bereits angefangen und finde es ausgesprochen viel versprechend, das zweite stimmt mich doch gerade Anfang November perfekt auf den November ein, findet ihr nicht auch?
Ich persönlich bin eigentlich kein Jahreszeiten-Leser, aber von manchen Büchern zahlte sich doch schon aus in der richtigen Stimmung zu sein. Mit „Wildcards“ wurde ich beispielsweise bislang nicht richtig warm. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt, denn die eigentliche Geschichte des Buches ist sehr gut. Trotzdem komme ich in das Buch nicht richtig rein, die Geschichte nimmt mich zwar über weite Strecken mit, lässt mich jedoch auch an anderen Stellen einfach stehen. Abgeholt fühle ich mich bei diesem Buch momentan leider nicht. Um trotzdem mit dem Buch weitermachen zu können, dass ja recht umfangreich ist, habe ich mich nun entschieden das Hörbuch dazu zu nutzen, mir ein wenig Spaß mit dieser Geschichte zu schaffen. Gelesen wird das ganze von Reinhard Kuhnert, den ich bislang als Sprecher noch nicht kannte. Ich persönlich bin ganz gespannt, ob ich mit dem Hörbuch vielleicht besser zurecht, als mit dem Buch, möglicherweise finde ich einfach keinen Bezug zu den Charakteren, so dass es vielleicht helfen kann, damit die Geschichte vorgelesen wird. So seltsam es klingt, manchmal springt das Kopfkino eher an, wenn man etwas erzählt bekommt.
Wie ist das bei euch, gibt ihr Büchern, die sich als anstrengend erweisen noch eine Chance und steigt eventuell auch auf ein anderes Medium oder gibt ihr auf und legt das Buch beiseite?

Donnerstag, 23. Oktober 2014

„Geschenkt“ von Daniel Glattauer

Erinnert ihr euch noch an „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“? Richtig, beide Bücher stammen aus der Feder von Daniel Glattauer. Danach folgten eine Reihe ziemlich spannender neuer Projekte (nein, keine Krimis) und schließlich ganz aktuell „Geschenkt“. Dieses liegt mir nun als Hörbuch vor. Gelesen wird es von Heikko Deutschmann, das ist der Sprecher, der auch schon Frauke Scheunemanns Herkules seine Stimme lieh.
Mit „Geschenkt“ greift Glattauer nun in eine Trickkiste, die so sicherlich einige Autoren bereits angewandt haben. Er greift in seiner Geschichte auf einen Zeitungsartikel zurück und erzählt eine Geschichte über Zeitungsartikel. So habe ich es bisher noch in keinem anderen Buch oder Hörbuch erlebt, aber eigentlich ist es eine sehr schöne Geschichte.
„Gerold Plasseck ist Journalist einer Gratiszeitung, auch sonst war sein Leben bislang frei von Höhepunkten. Manuel, 14, sitzt bei ihm im Büro und ahnt nicht, dass dieser Versager sein Vater ist. Gerold selbst weiß es erst seit Kurzem – und hat sich von diesem Schock kaum erholt, als noch mehr Bewegung in sein Leben kommt: nach einer von ihm verfassten Zeitungsnotiz über eine Obdachlosenschlafstätte trifft dort eine anonyme Geldspende ein. Es ist der Beginn einer geheimnisvollen Spendenserie. Doch wer steckt dahinter?“ (Quelle: Klappentext)
Nun, ich habe mich bewusst entschieden, an dieser Stelle nicht den Inhalt des Buches selbst zusammenzustellen und euch keine eigene Zusammenfassung zu schreiben, denn in diesem Fall würde ich euch, glaube ich, zu viel Spannung vorwegnehmen.
Was aber kann ich euch erzählen, ohne euch zu viel zu sagen? Nicht viel, aber eine Kleinigkeit dann vielleicht doch: Tatsächlich gab es immer mal wieder anonyme Wohltäter. 2012 zum Beispiel in Baden-Württemberg. Ich glaube, dass auch Daniel Glattauers Geschichte ein solcher Artikel zu Grunde liegen könnte, die Geschichte also auf einem wahren Hintergrund gestützt ist. Natürlich ist es eine rein fiktive Geschichte, die aber so gut gestrickt ist, dass sie schon fast wieder wahr sein könnte. „Das Leben schreibt die schönsten Geschichten“, sagt ein Sprichwort und vielleicht hat es sogar recht, denn Daniel Glattauer beweist mit seiner Geschichte „Geschenkt“, das es eben so ist, und in solchen Fällen beflügelt die Realität die Fantasie. In seinem neuesten Werk hat Daniel Glattauer es geschafft, glaubwürdige Charaktere in einer glaubwürdigen Geschichte zu verpacken, die trotz aller Alltäglichkeit (nein nicht in Bezug auf den Geldsegen) alles andere als alltäglich ist. Es geht um den Alltag des Gerold Plassek, der sich mit einem Mal so völlig anders gestaltet als noch am Anfang der Geschichte und trotzdem nicht in eine Fantasiewelt abdriftet, sondern ebenso glaubwürdig bleibt wie zu Beginn.
Heikko Deutschmann verleiht mit seiner sonoren Stimme der Geschichte eine weitere Glaubwürdigkeitsebene, denn das Ganze wirkt so ein wenig als wäre es von einem Nachrichtensprecher erzählt werden, allerdings nicht im Stil eines Nachrichtensprechers (es ist unterhaltsam der Geschichte zu folgen). Ich habe mich sehr gefreut dieses Hörbuch hören zu dürfen und freue mich bereits auf weitere Erzählungen aus der Feder von Daniel Glattauer.

Dienstag, 21. Oktober 2014

„Von Erholung war nie die Rede“ von Andrea Sawatzki…

… ist ein Hörbuch, das mich sehr überrascht hat. Natürlich kannte ich mit „Ein allzu braves Mädchen“ schon eines Ihrer Bücher. Von „Tief durchatmen, die Familie kommt“ hatte ich bis dato allerdings noch nichts gehört. Nun erhielt ich mit „Von Erholung war nie die Rede“ also praktisch ein Buch, dessen Vorgänger ich nie gelesen oder gehört hatte, von dessen Existenz ich noch nicht einmal etwas ahnte.
Normalerweise ist es für mich eher unüblich, dass ich einfach mit dem zweiten Band einer Reihe anfange, aber wenn ich doch von Teil eins nichts weiß, ist es auch nicht weiter verwunderlich. Mit „Von Erholung war nie die Rede“ legt Andrea Sawatzki nun bereits die zweite Komödie rund um Gundula Bundschuh vor.
Da ich Weihnachten mit der Familie alias „Tief durchatmen, die Familie kommt“ nicht kannte, ging es für mich gleich auf einen Familienurlaub mit der gesamten Familie Bundschuh. Ich kann euch sagen, das bedeutete Stress, denn „von Erholung war nie die Rede“. Doch wie kam es eigentlich zu dieser doch sehr seltsamen Familienzusammenkunft? Eingeladen hatte Schwiegermutter Susanne, die Gundula zwar nicht besonders mag, aber doch irgendwie akzeptieren kann zumal, wenn es ihr die lange benötigte Erholung verschaffen könnte. Gundula sagt also zu. Einem geschenkten Gaul usw. Aber muss es ausgerechnet nach Norderney gehen, in den Regen? Dann ist da ja auch noch dieses seltsame Hotel, das auf den ersten Blick klingt wie ein Vier Sterne Hotel wirkt, sich aber in Wahrheit als renovierungsbedürftige Bruchbude erweist. Das triste Regenwetter trägt auch nicht unbedingt zur Verbesserung der Laune bei und schließlich ist es ja ein Familienurlaub. Wie also verhindert man, dass einem die Decke auf den Kopf fällt? Gundulas Mann Gerald entdeckt so ganz nebenbei seine Berufung und merkt dabei gar nicht, wie sehr die eigene Ehe belastet ist. Aber es gibt ja noch weitere Familienmitglieder, die nicht minder am Rad drehen...
Andrea Sawatzki zeigt in ihrem Buch, welches mir als Hörbuch vorliegt, auf humorvolle Art und Weise eine Familie auf, die so typisch wie atypisch ist, deren Konflikte jeder kennt, der in einer größeren Familie lebt. Mit allen in den Urlaub fahren? Das kann nicht gut gehen und konfliktfrei ist es schon gleich gar nicht. Auf irrsinnig witzige Weise erzählt Andrea Sawatzki nun also eine humorvolle Komödie mit Tiefgang.
Als Sprecherin ihres Hörbuchs beweist sie zudem auch noch, dass sie es selbstverständlich versteht, den von ihr gewählten Witz auch sprachlich umzusetzen. Mir persönlich hat diese Aufmachung des Hörbuchs wirklich gut gefallen und ich freue mich schon darauf, ein weiteres Hörbuch aus der Reihe rund um die Familie Bundschuh zu hören.

Samstag, 18. Oktober 2014

„Everflame - Feuerprobe“ von Josephine Angelini …

… entführt uns in die Welt der Hexen von Salem in Massachusetts. Habt ihr euch schon einmal mit der Hexengeschichte von Salem beschäftigt? Besonders bekannt dürften die Hexenprozesse von 1680 sein, die dort abgehalten worden. Wahrscheinlich sind auch jene historisch belegbaren Ereignisse die Inspiration für eben diese neue Trilogie.
Mit „Everflame“ wagt sich Josephine Angelini also an eine Geschichtsidee mit belegbaren historischen Hintergrund und dennoch ist diese Geschichte eine Fantasy-Geschichte, die so wohl nur von ihr geschrieben werden konnte. Vielen von euch ist diese Autoren möglicherweise schon aus der „Göttlich-Trilogie“ bekannt. Mir war sie jedoch bis dato nur aus anderen Rezensionen bekannt, so dass ich mit diesem Buch nun eine neue Erfahrung mache…

Related Posts with Thumbnails