Sonntag, 21. Dezember 2014

„Hinter verzauberten Fenstern“ von…

… Cornelia Funke erzählt eine ganz bemerkenswerte und absolut kurzweilige Weihnachtsgeschichte rund um einen Adventskalender. Nein, „Hinter verzauberten Fenstern“ ist selber kein Adventskalender, aber es kommt eine darin vor.

Vielleicht erinnern sich einige von euch noch daran, dass es früher recht häufig die Adventskalender aus Papier gab, die, bei denen man jeden Tag ein neues Bild entdecken konnte. Heute hat man den Eindruck als gäbe es sie fast gar nicht mehr und doch, es gibt sie noch. Wenn sie auch seltener geworden sind.

Genau meinen solchen Adventskalender ging es nun in der aktuellen Weihnachtsgeschichte von Cornelia Funke. Vielleicht möchtet ihr euch selbst einmal einen kleinen Eindruck verschaffen. Genau zu diesem Zweck habe ich euch den Trailer mitgebracht.

Nun, hatte einen ersten Eindruck von der Geschichte, dennoch möchte ich euch auch die Kurzbeschreibung noch hinzufügen:

„Julia ärgert sich! Warum hat ihr blöder kleiner Bruder Olli den schönen Schokoladenadventskalender bekommen und sie nur ein doofes Kalenderhaus aus Papier? Doch als sie das erste Fenster öffnet, traut sie ihren Augen nicht. Das Haus ist bewohnt und die Menschen, die darin leben, kann sie besuchen. Damit beginnt ein ganz ungewöhnliches Abenteuer …“ (Quelle: Igel records)

Insgesamt umfasst die Geschichte 190 Minuten. Also etwas mehr als 3 Stunden. Ich glaube, dass dieses Hörbuch jetzt gerade zur Weihnachtszeit, für Kinder ab zehn wirklich eine schöne Geschichte ist, die noch dazu einlädt die eigene Fantasie zu nutzen und ein bisschen zu träumen.

Ich persönlich bin nicht unbedingt das, was man als einen Cornelia-Funke-Fan bezeichnen würde, aber ich finde ihre Bücher sind wirklich toll. Na gut, dass eine ist vielleicht ein kleines bisschen besser als das andere. Aber ich kaufe mir auch meine Bücher und Hörbücher nicht wegen der Autoren, sondern wegen der Geschichten und diese Geschichte konnte mich nun wirklich überzeugen, denn sie entführt Kinder und Erwachsene gleichermaßen in das Reich der Fantasie. Gleichzeitig ist es nicht so die ganz typische Fantasy-Geschichte, obwohl die Geschichte selbst natürlich erfunden ist. Bemerkenswert finde ich, dass Cornelia Funke es schafft eine parallele Fantasiewelt zu schaffen, die gleichzeitig abenteuerlich aber auch kindgerecht ist.

Wäre Weihnachten mehr als einmal im Jahr, so könnte ich mir vorstellen das Hörbuch ein wenig öfter zu hören, aber leider ist Weihnachten ja nur einmal im Jahr und somit kann ich auch die Weihnachtshörbücher nur einmal im Jahr hören und präsentieren, nämlich immer zu Weihnachten. Ich kann euch allerdings eines versichern, dieses Weihnachtshörbuch gehört ab sofort mit zu meinen absoluten Lieblingen.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

#Weihnachten: Professor Dur und die Notendetektive – das Weihnachtsoratorium…

…von Sylvia Schreiber hat mich praktisch ebenso sehr in seinen Bann gezogen wie auch schon der erste Teil aus dieser Reihe.
Auch hier gehen Lotte und Lasse nämlich wieder auf eine Zeitreise. Dieses Mal besuchen sie allerdings nicht den Klavierbauer aus dem ersten Teil, sondern sie reisen in der Zeit und folgen den Spuren von Johann Sebastian Bach.
Dieser hat seinerzeit nämlich das Weihnachtsoratorium verfasst und geriet durch dieses ganz schön in Stress. Wie auch schon im ersten Teil ist es auch im zweiten Teil dieser Hörbuchreihe die Aufgabe von Lotte und Lasse dem Musiker, in diesem Fall eben Bach, zur Hand zu gehen und genau das machen wir auch.
Wenn man sich mit dieser Reihe beschäftigt, erfährt man eine ganze Menge über die klassische Musik und bekommt so möglicherweise einen ganz besonderen Zugang zur klassischen Musik.
Ich persönlich muss zugeben, dass ich mit Klassik als Kind eigentlich recht wenig anfangen konnte und das, obwohl ich durchaus musikalisch war und bin. Natürlich gab es damals auch Klassik für Kids, aber es war nicht in eine so schöne Geschichte verpackt. Klassik für Kids ist sicherlich ein Phänomen, dass nicht jeder unbedingt gut findet, vielleicht gerade die Kinder nicht und doch glaube ich, dass diese neue Reihe „Professor Dur und die Notendetektive“ eine noch gänzlich neue Richtung einschlägt, denn durch das Abenteuer, das Lotte und Lasse erleben, wird die klassische Musik zu einem echten Abenteuer in das man hinein taucht und aus dem man erst am Ende wieder auftaucht. Ich für meinen Teil freue mich auf viele weitere Teile.
Jetzt, wo wieder viele Menschen in das Weihnachtsoratorium stürmen, ist es vielleicht genau die richtige Zeit sich mit diesem ein wenig konkreter zu beschäftigen und möglicherweise bekommen auch die kleinen plötzlich ein Interesse daran, mal in eine klassische Vorführung zu gehen.

Gelesen wird das Abenteuer übrigens von Matthias Haase, derjenige, der auch schon den ersten Teil gelesen hat. Auch in diesem Teil überzeugte er wieder mit seiner durchaus atmosphärischen Art zu lesen. Überzeugen konnten mich auch die Einspielungen aus dem Weihnachtsoratorium. Alles in allem ist es eine überaus atmosphärische Lesung die mir persönlich große Freude gemacht hat. Ich kann sie nur euch und euren Kindern wärmstens empfehlen.

Freitag, 5. Dezember 2014

„Morgen Kinder wird‘s was geben“…

… heißt es heute schon in vielen Familien, denn morgen steht er wieder mal vor der Tür, der Nikolaus für viele Kinder der erste Tag der große Kulleraugen verspricht. Der zweite Tag ist Weihnachten und eben deshalb habe ich mir für heute ein ganz besonderes Buch ausgesucht, ein Buch das extra für die klein ist, besonders für die Mädchen.

Ich denke, Prinzessin Lillifee kennt jedes kleine Mädchen. Der Coppenrath Verlag hat nun ein neues Bilderbuch rund um die Abenteuer der kleinen Fee herausgebracht und ich bin mir sicher, dass auch diese kleine Geschichte die Augen vieler Mädchen wieder zum Strahlen bringen wird. Prinzessin Lillifee lebt ja bekannter Weise in einer Fantasiewelt. Auch ihre Freunde sind den kleinen Mädchen meist nicht unbekannt.

In ihrem neuen Abenteuer (Lillifee und der Feenball) lädt Lillifee all ihre Freunde zu einem Fest ein, den Feenball. Und tatsächlich sind alle dabei, nur einer lässt sich entschuldigen. So treffen Julie, die Seejungfrau, Bella, die Schmetterlingsprinzessin, Pedro, der Papagei, und viele andere Freunde pünktlich zum Fest ein. Doch einer fehlt, Eisprinz Wladimir lässt sich entschuldigen. Diese Absage verhagelt Lillifee das Fest gründlich, doch ihre Freunde haben eine Überraschung im Gepäck...

Die Abenteuer von Prinzessin Lillifee sind allgemein bekannt. Die Zeichnungen sind liebevoll gestaltet und echt detailliert. Es macht Spaß, die liebevollen kleinen Details im Buch zu entdecken. Doch dieses Buch überzeugt nicht nur durch seine tolle Geschichte zum Thema Freundschaft, sondern auch durch Einladungen zum Mitmachen. Auch von seiner Oberfläche her lädt dieses Buch zum Lesen ein, da sie sich einfach großartig anfühlt.

Insgesamt fällt mir auf, dass die Optik dieses Buches ein wahrer Augenschmaus ist, sie sticht nämlich ins Auge und fällt auf. Möglicherweise ist dieses Büchlein genau das richtige für eure Töchter zu Weihnachten.

Dienstag, 2. Dezember 2014

„Großvater und die…“-Geschichten…

… kennt sicherlich jedes Kind, denn ein jeder Großvater erzählt seinen Enkeln sicherlich kleine abenteuerliche Geschichten. In der Reihe „Großvater und die…“ von Per Olov Enquist ist das nicht anders. Doch hier geht der Großvater noch ein kleines Stück weiter. Statt die Geschichten nur zu erzählen, er erlebte sie mit seinen Enkeln.

Sonntag, 30. November 2014

„Die Glücksbäckerei – die magische Verschwörung“…

… von Kathryn Littlewood habe ich kürzlich als Hörbuch gehört und kann sagen, dass ich es ganz bemerkenswert finde, da die Autoren nicht nur eine sehr starke Atmosphäre schafft, sondern auch noch sehr detailliert vorgeht. Man kann sich die einzelnen Szenen richtig gut vorstellen und insgesamt ist es einfach nur großartig, Rosmarin Glück in ihrer Welt zu erleben. Natürlich läuft auch in dieser nicht immer alles glatt, aber alles in allem kann sie doch eigentlich mit ihrem Leben als Bäckerin sehr zufrieden sein. Dann jedoch passiert etwas mit dem Rose so nicht gerechnet hätte.
„Hätte Rose nur nicht unbedacht den Wunsch geäußert, nie wieder backen zu müssen! Als die Glücksbäckerei nun schließen muss, fühlt sie sich schuldig. Und es kommt noch schlimmer: Rose wird von dem mysteriösen Mr. Butter entführt, dem Inhaber eines Bäckereikonzerns. Er will die Bevölkerung mit Zaubergebäck manipulieren und so die Weltherrschaft übernehmen. Doch Rose will das verhindern und kennt nur eine Mission: die Welt mit Kuchen retten!“ (Klappentext)
Gelesen wird diese Geschichte von Sascha Icks, die es schafft den Zuhörer in genau die richtige Stimmung zu versetzen. Wie auch schon bei einigen anderen Hörbücher ist auch „Die Glücksbäckerei – die magische Verschwörung“ nicht der erste Teil einer Reihe, doch es ist der erste Teil, den ich von Silberfisch bei Hörbuch Hamburg erhalten habe. Zuvor hatte ich diese Reihe noch gar nicht. Ich glaube aber, dass dieses Hörbuch genau das richtige Hörbuch für Kinder ist, die sich im Advent schon einmal in eine fast weihnachtliches Stimmung versetzen möchten, denn sind wir mal ehrlich, welche Familie backt nicht zu Weihnachten?
Dieses Hörbuch ist praktischerweise die perfekte Untermalung. Ich persönlich würde durchaus weitere Hörbücher dieser Reihe hören.
Mir persönlich gefiel dabei besonders gut, dass Kathryn Littlewood die Welt nicht nur als einen schöne Welt darstellt, sondern zeigt, dass es durchaus auch Schattenseiten gibt. Diese sind vielleicht erst einmal ein wenig beängstigend, wenn man keine Lösung findet, das Hörbuch jedoch bietet eine Lösung: Zusammenhalt von Freunden und Familie und sich die Welt schöner backen.
Alles in allem ist diese Reihe das richtige zur Vorbereitung auf Weihnachten.
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