Sonntag, 31. Januar 2016

"In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt" von Sabine Zett erzählt die Geschichte…

… von Victoria Weinmorgen, einer Frau von Mitte 30, die eigentlich mitten im Leben zu stehen scheint, in ihrem Job sogar eine Führungsposition bekleidet und eigentlich alles andere als unsicher sein müsste. Tatsächlich ist sie im Privaten aber genau das: unsicher, ängstlich und wirkt manchmal ein wenig tollpatschig. Obwohl sie nun schon seit einigen Jahren eine eigene Wohnung hat, kann sie weder selber kochen noch bügeln. Dafür ist ihre Haushälterin da, die ihr neben dem bügeln auch die Einkäufe abnimmt und wie selbstverständlich ein wenig durchwischt. Nicht nur in ihrer Wohnung, sondern irgendwie auch in ihrem Leben. Victoria blüht dabei in ihrem Job voll auf, doch dann steht das geplante Klassentreffen ins Haus. Auf dieses könnte Victoria gut verzichten, denn mit ihrer alten Stufe verbindet sie nach ihrem Dafürhalten gar nichts mehr. Sie sagt also mit einiger Verspätung ab. Die Arbeit, so redet sie sich raus, hätte er nicht die Möglichkeit gegeben dieses rechtzeitig zu tun. Als sie wenig später im Gespräch mit ihrer Mutter, die beiden skypen jeden Abend miteinander, zu einer Beerdigung eingeladen wird, ist sie jedoch genau zur Zeit des Klassentreffens in der Stadt und trifft dort auf eine alte Klassenkameradin. Damit ist die Idee das Klassentreffen zu Schwänzen nicht mehr möglich, denn wenn sie schon einmal da ist, kann sie auch gleich hingehen, zumal sie bei der Beerdigung ihres Onkels, an den sie sich eigentlich kaum noch erinnert, auch noch einen alten Klassenkameraden trifft an diesem Klassentreffen führt also kein Weg vorbei. Wenn sie doch nur von vornherein gewusst hätte wie sehr das ihr Leben verändern würde, sie hätte vielleicht noch einmal darüber nachgedacht, ob es nicht doch einen anderen Ausweg gegeben hätte...

Warum dieses Buch lesen?

Nun ja, wenn ich euch jetzt sage, dass ich dieses Buch lesen wollte war auf dem Cover ein Elefant drauf ist, haltet ihr mich für bekloppt und ganz so war es auch nicht, obwohl ich zugeben muss, dass dieses Cover verdammt gut zur Geschichte passt und gleichzeitig einen recht witzigen Eindruck machte. Aber das kann alleine war nicht der Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Der Klappentext wies darauf hin, dass Victoria Weinmorgen zu besagtem Klassentreffen eingeladen wird und auch, dass sie eigentlich keine Lust hatte hinzugeben. Ich hatte letztens schon einmal ein Buch in der Hand, dass ich – ich gebe es ja zu – bis jetzt noch nicht beendet habe. Wenn nochmals genau dieser Klappentext, der mich neugierig werden ließ und die Leseprobe lesen ließ, die ihr auch unten findet. Schon auf den ersten Seiten gab es eine Menge zu lachen, denn das Buch begann mit einer Scheidung und einer Scheidungsfeier, die Gott sei Dank nicht Victorias war, wobei mich das bei ihrem Privatleben auch nicht weiter gewundert hätte. Aber ich möchte an dieser Stelle keinesfalls aus dem Nähkästchen der Protagonistin plaudern.

Der Stil der Autorin

Sabine Zett als Autorin war mir bislang gänzlich unbekannt, aber ich wurde auf sie aufmerksam und möchte diese Erfahrung nicht missen. Tatsächlich ist es ein Buch, das zunächst den Anschein eines Chic-Lit-Buchs hat, dabei aber eben nicht chic Lit ist, sondern meines Erachtens nicht unbedingt anspruchsvoll ist, aber doch anspruchsvoller, als manch anderes. Dieser Roman gehört für mich in das Genre des Unterhaltungsromans. Natürlich ist die Protagonistin weiblich, weshalb man zunächst auch an der Chic-Lit-Genre denkt, in das die einzelnen Protagonisten aber nur bedingt hineinfallen. Natürlich basieren die Charaktere in gewisser Weise auch auf Klischees, wobei Sabine Zett beginnt mit Ihnen aufzuräumen. Es ist also ein spielerischer Umgang mit Klischees. Victoria Weinmorgen erfüllt dabei die Rollenklischees der Streberin und Karrierefrau, wirkt teilweise sogar ein wenig überzogen. Sie ist die Quotenfrau in einer von Männern regierten Karrierewelt. Ihr Privatleben bleibt dabei schon in frühester Jugend auf der Strecke und so stolpert sie als Erwachsene von einer katastrophalen Beziehung in die nächste. Das ist nur eines von vielen Klischees mit denen sich die Autorin recht amüsant und unterhaltsam beschäftigt.

Fazit

Würde ich nun also sagen, dieses Buch ist lesenswert? Nun, ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Buch als ein absolutes Highlight betrachten soll oder nur als ein gutes Stück Unterhaltung für zwischendurch. Diejenigen unter euch die sich auf die Fahne schreiben, dass sie nur noch Bücher mit höchstem Anspruch lesen wollen und dabei nur zu Highlights greifen wollen, die werden bei diesem Buch sicherlich feststellen, dass dieses Buch für sie ungeeignet ist. Suche ich aber nur ein Buch, das mich in einer stressigen Zeit kurzweilig unterhält, dann bin ich mit diesem 320 Seiten starken Roman gut bedient, denn er ist unterhaltsam, lässt sich leicht lesen und ist abwechslungsreich. In Teilen mag er vielleicht sogar vorhersehbar sein aber es ist ein Roman über den man sich nicht aufregt, der ein nicht fesselt und in seinen Bann zieht, der einem stattdessen aber einfach zu einer guten Entspannung verhilft. Wollte euch also mit einem Buch einfach nur entspannen und einen schönen Nachmittag machen, so dürft ihr getrost zu diesem Buch greifen.


Sonntag, 24. Januar 2016

„Mieses Karma hoch zwei“ von David Safir…

… ist für mich im Jahr 2015 eine echte Überraschung gewesen, denn mit einer Fortsetzung von „Mieses Karma“ hatte ich in dieser Form nicht gerechnet. Natürlich war mir klar, dass ein Autor, der bereits solche Bestseller wie "Muh!", "Plötzlich Shakespeare", oder eben „Mieses Karma“ geschrieben hat, weitere Bücher über die Reinkarnation schreiben würde, die so von Humor zeugten, wie die bisherigen. Dennoch hatte ich mit einer Fortsetzung und einer Bezugnahme auf „Mieses Karma“ nicht gerechnet.
Der Plot von „Mieses Karma hoch zwei“ ähnelt dabei originalgetreu jenem von „Mieses Karma“. Ja, tatsächlich setzte sich sogar die Geschichte um mieses Karma irgendwie fort, denn eine Figur tritt wieder auf und sorgt sogar als Fußnote für echt gute Unterhaltung…

Samstag, 16. Januar 2016

Blogtour: "Ruhrkälte" - Die Gewinner

Liebe Leser,

wir haben uns sehr über eure Beteiligung bei unseren Beiträgen gefreut und hoffen das wir euch neugierig zurücklassen konnten :-)

Hier sind nun unsere Gewinner.

Mittwoch, 13. Januar 2016

Blogtour zu "Ruhrkälte" von Birgit Salutzki - Heute: Polizeiarbeit

Wann immer in Dortmund oder Gelsenkirchen das Ruhrderby stattfinden, heißt das für die Fans große Aufregung, denn die jeweilig favorisierte Mannschaft tritt gegen die Rivalen an. Solche lokalen Derbys bedeuten aber auch für die Polizei eine gewisse Mehrarbeit, denn besonders bei solchen rivalisierenden Mannschaften wie Borussia Dortmund 09 und Schalke 04 kann es immer mal wieder zu Ausschreitungen kommen. Ausschreitungen, die als solche vermeidbar sind. Solche Spiele sind als potentielle Gefährdung eingestuft, als Risikospiele. Genau deshalb trifft die Polizei bei solchen Spielen auch eine größere Vorbereitung als bei Nicht-Risikospielen. Hier werden vorab andere Vorbereitungen getroffen, Vorbereitung über die die Polizei meist nur wenig vorab bekannt gibt.
Genau um so ein Spiel, ja sogar BVB gegen Schalke, geht es in diesem Buch.
„Ruhrkälte“ beschreibt dabei einen Mord, der kurz vor einem solchen Spiel stattfand. Das Opfer ein Schalke-Fan, der Täter zunächst unbekannt.
Natürlich wird in diesem Buch dann auch ermittelt und natürlich sehen die Ermittlungen anders aus, als bei einem klassischen Revierderby. Aber sind wir doch mal ehrlich, niemand rechnet bei einem Derby damit, dass jemand stirbt. Ein Mord ist immerhin auch noch etwas anderes als eine Ausschreitung. Das Thema Hooligans wird trotz allem immer noch ein wenig anders behandelt werden als ein Mord, zumal hier auch andere Ermittler zuständig sind.
Natürlich könnte ich an dieser Stelle jetzt beschreiben, wie der Kommissar im Buch vorgeht, aber ich bin mir fast sicher, dass ich euch damit einen Großteil des Spaß am Buch nehmen würde, was ich nicht will. Aus diesem Grunde halte ich an dieser Stelle nun eine Klappe, sage euch auch nicht, ob ich die hier dargestellte Ermittlung für besonders gelungen halte, sondern verlasse mich darauf, dass sie eine der folgenden Alternativen nutzt.
Entweder ihr
- habt das Buch von zu Hause liegen, und wollte es nun unbedingt lesen, oder
- nehmt am Gewinnspiel teil, oder
- geht am 16. Februar zur Lesung zum Buch.
Falls die erste der drei Antwort Alternativen auf euch nicht zutrifft, habt ihr nun erst einmal die Möglichkeit Punkt 2 umzusetzen. Solltet ihr auch drei in Erwägung ziehen, so wünsche ich euch viel Spaß.

Das Gewinnspiel


Um in den Lostopf zu springen beantwortet mir einfach die Frage und hinterlasst mir einen Kommentar.


Fühlt ihr euch sicher, wenn ihr ins Stadion geht? Warum (nicht)?


Die Preise:


1. und 2. Preis

 



1 Taschenbuch Ruhrkälte + Das Harley Biker's Kochbuch


3. Preis


1 Taschenbuch Ruhrkälte

Morgen geht es bei Manja von Manjas Buchregal weiter, schaut auch dort wieder vorbei!

Teilnahmebedingungen


Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

9.1. Buchvorstellung

10.1. Harte Jungs! ( Metall Szene (Musik, Harley, Tatoo)


11.1. Interview

12.1. Charaktervorstellung (gerne mit 2-3 Fragen an die Autorin)
Jacqueline von linejasmin.blogspot.de

13.1. Polizeiarbeit
Marie von www.vielleserin.de <-- angekommen="" p="">
14.1. Ruhrgebiet als Schauplatz

15.1. Fussball

16.1. Gewinnerbekanntgabe

Samstag, 9. Januar 2016

„Grey – Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt" …

… ist das Hörbuch vor dem ich zunächst ein wenig zurückschreckte, schließlich hatte ich schon die Trilogie „Fifty Shades of Grey“ aus Anas Sicht gehört. Wollte ich das nun wirklich alles wiederholen? Dann jedoch fiel mir ein, dass ich ja in der ersten Rezension von einem Entwicklungsroman sprach. Den vierten Teil einer Trilogie zu hören, die er eigentlich aus drei Teilen besteht, erschien mir seltsam, aber wenn ich herausfände, der sich mit der Mutmaßung des Entwicklungsromans ins Schwarze getroffen hatte, so wäre das sicherlich aus Christians Perspektive noch interessanter als aus Anas Sicht. Genau genommen sind die beiden Trilogie, also sowohl Anas Sicht als auch Christians Perspektive nur zusammenhängt vollständig. Handelt es sich somit dann um eine Hexalogie oder ist es vielmehr eine doppelte Trilogie?

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