Mittwoch, 23. April 2014

Blogger schenken Lesefreude...

... und ich bin dabei: Bei mir gibt es das aktuelle Buch von Cecelia Ahern zu gewinnen. Es handelt sich um "Die Liebe deines Lebens". Vermutlich haben viele von euch das Gefühl bereits von dem Buch gehört zu haben. Ja, das ist richtig!
Im Oktober 2013 habe ich die Lesung zum Buch besucht und ihr durftet dabei sein, denn ich habe hier im Blog über alles berichtet. Wer sich bislang nicht mit der Autorin beschäftigt hat, hat nun die Chance, die Lesung noch einmal nach zu lesen.
Allen anderen möchte ich das Buch noch einmal ins Gedächtnis rufen:
"LIEBE IST … ZU LEBEN!
Christine & Adam. Eine Liebesgeschichte, die das Leben verändert.
Adam will einfach nur, dass alles aufhört. Er ist über das Geländer der Brücke geklettert und schaut hinunter in das kalte, schwarze Wasser. Christine will einfach nur helfen. Mit einem Deal kann sie Adam vom Springen abhalten: Bis zu seinem nächsten Geburtstag wird sie ihn überzeugen, dass das Leben lebenswert ist! Schnell wird klar, dass sie ihn nur retten kann, wenn sie ihn wieder mit seiner großen Liebe zusammenbringt. Doch dann merkt Christine, wie sie sich selbst Hals über Kopf in Adam verliebt …"
Wer nun glaubt, genau dieses Buch möchte ich unbedingt lesen. Hat jetzt die Gelegenheit, denn ich verlose ein Exemplar unter allen die jetzt HIER schreien und mir erklären, warum ausgerechnet sie die Richtigen für dieses Buch sind.
Kommentiert gerne hier im Blog unter Angabe einer E-Mail-Adresse oder schickt mir euren Kommentar per E-Mail an vielleserin (AT) live.de mit Angabe eurer Adresse. Ausgelost wird am 2. Mai. Also: Warum wollt ihr das Buch unbedingt lesen. Ich freue mich auf eure Kommentare und drücke euch ganz fest die Daumen.

Dienstag, 22. April 2014

Ostern mit "Cinderella auf Sylt"...

... hat sicherlich nicht jeder verbracht. Emma Bieling ist jedoch die Glanzleistung gelungen, mich mit ihrem Buch auf die Nordseeinsel Sylt zu entführen. Cinderella auf Sylt ist für mich das klassische Urlaubsmärchen. Cinderella kommt mit ihrem 5-jährigen Sohn Tommy und insgesamt 178 Euro auf der Insel an. Von ihrem Ex hat sie sich frisch getrennt. Nun möchte sie auf Sylt leben. Dort bleiben ist jedoch gar nicht so einfach, wenn man weder über einen Job noch eine Wohnung vor Ort verfügt. Den ersten Tag oder sollte ich besser sagen die erste Nacht verbringt sie in der Lobby eines Hotels auf dem Sofa. Hatte sie tatsächlich geglaubt mit 178 Euro weit zu kommen, so wird sie nun eines besseren belehrt, es reicht noch nicht mal für eine Nacht in einem der Hotelzimmer. Als sie am nächsten Morgen ihre Jobsuche beginnt, scheitert sie zunächst kläglich, denn auch das Brautmodengeschäft möchte die junge Frau mit Schneidererfahrung nicht haben. Kurz vor ihrer Abreise spielt ihr jedoch Kommissar Zufall in die Hände, denn wenig später findet sie sich abermals in der Lobby des Hotels wieder, in der sie die Nacht verbracht hat. Dieses Mal möchte sie zur Personalleitung. Wenig später hat sie dann endlich eine Unterkunft und einen Job. Sie kann auf Sylt bleiben. Doch sind damit wirklich alle ihre Probleme gelöst? Oder heißt es wenig später neue Probleme und noch mehr Stress?
Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht unbedingt den Chick-Lit in den Büchern suche, normalerweise sogar eher meide. In diesem Fall jedoch war ich nach Seite 20 völlig in die Geschichte eingetaucht und fühlte mich absolut wohl. Diese Geschichte ist zum Ein- und Abtauchen wirklich ideal, denn Emma Bieling gelingt es, eine Atmosphäre der Leichtigkeit in ihrem Buch auszulösen. Man fühlt sich direkt heimisch und fast schon in die Familie integriert. Obwohl man als Leser eigentlich von außen auf die Handlung schaut, fühlt man sich trotz der Perspektive der dritten Person keinesfalls außen vor.
Gerade anfangs, das muss ich zugeben, war ich etwas skeptisch, ob mich dieses Buch voll und ganz in seinen Bann ziehen würde. Doch das Buch hat mich schnell verzaubert und zwei Stunden später war das Buch auch schon zu Ende und ich total begeistert.
Als Fazit lässt sich festhalten, dass dieses Buch wohl ein absoluter Sommerroman ist, da einen mit seinem ganz besonderen Flair und seiner ganz besonderen Stimmung direkt in Urlaubslaune versetzt. Wer also auf der Suche nach einer schönen Geschichte für den Urlaub ist, ist hier sicherlich gut aufgestellt.

Auswertung der Gewinnspiele

Nun ist es also soweit meine beiden Gewinnspiele sind vorbei, alle Tombola-Stände sind geschlossen.
Das Amulett geht an Monika. Ich sage es jetzt einfach mal wie es ist: Die Gewinnchance lag hier bei 100%. Eigentlich musste ich gar nicht losen bei nur einer Teilnehmerin. Trotzdem möchte ich sagen: Herzlichen Glückwunsch!

Ganz anders sah es bei dem Mystery-Reading aus, hier haben mir 10 Leute die richtige Antwort geschickt. Natürlich lautete die richtige Antwort: "Der letzte Aufguss" von Carsten Sebastian Henn. Der Tolino shine geht an Diana Nietschke. Hier freue ich mich, dass so viele die richtige Antwort kannten, da ich mir anfangs nicht sicher war wie leicht ich es Euch machen wollte. Schließlich wollte ich schon, dass Ihr rätselt, aber eben auch, dass das Rätsel lösbar ist. Bei so einem Preis kann man eben nicht mit einer zu einer einfachen Aufgabe kommen, sondern muss sich darüber im Klaren sein, dass man für so einen Tolino shine auch einiges tun muss. Schön fand ich hier übrigens die Teilnehmerzahl, denn es handelte sich um ein echtes Losverfahren. Generell würde ich mir wünschen, dass Ihr aktiver an Gewinnspielen teilnehmt. Das treibt die Spannung erst in die Höhe.

Samstag, 19. April 2014

"Abgründig" - das Jugendbuchdebüt von Arno Strobel ...

... hat mich im Rahmen der Premierenlesung auf der Leipziger Buchmesse so geködert, dass ich es einfach kaufen musste für die Rückfahrt. Tatsächlich habe ich es auch schon vor einigen Tagen beendet und ich muss sagen, es ist ebenso spannend wie die Erwachsenenbücher des Autors, an die ich mich seit einem Blick in "Der Sarg" nicht wirklich herantraue, aber das ist eine andere Geschichte ...
Nun habe ich also das erste Jugendbuch dieses bekannten Autors gelesen und die Premierenlesung hat nicht zuviel versprochen. Tatsächlich ist es, obwohl Jugendbuch und somit frei von Gewalt, sehr fesselnd. Man geht in die Geschichte richtig tief hinein und erlebt praktisch die gesamte Handlung mit, fast so als wäre man ein Teil der Gruppe.
Die eigentliche Rahmenhandlung ist schnell erzählt und mehr als die Rahmenhandlung möchte ich Euch über dieses Buch auch gar nicht schreiben, denn jedes Detail ist ein Teilchen eines Mosaiks in einem Thriller um Freundschaft, Flucht, Angst, Fantasien und Gemeinschaft.
Eine Gruppe von Jugendlichen reißen aus ihrem Ferienlager in den Bergen aus, getrieben vom Gefühl der Freiheit. Der Anführer der Gruppe, selbst ein Jugendlicher, ein Angeber wie er im Buche steht und jahrelang mit seinen Eltern in die Berge gefahren führt zunächst sicher ins Gebirge. Dann jedoch kommt es zu einem Wetterumschwung und plötzlich schweben alle in Gefahr. Es schüttet wie aus Eimern und schon bald ist das Gebirge eine tödliche Gefahr. Hinzu kommt auch noch der kräftige Wind, den die Jugendlichen so noch nie erlebt haben. Es gibt kein Vor und kein Zurück und letztendlich verlaufen sie sich, finden jedoch in einer Hütte zunächst Zuflucht. Doch schon bald tauchen neue Probleme auf, denn einer von ihnen ist verschwunden. Allerdings nicht ohne Spuren zu hinterlassen, auf dem Fußboden, der Türklinke und im Gesicht eines Anderen finden sich Blutspuren. Wurde einer von ihnen zum Mörder?
Insgesamt schafft Arno Strobel in diesem Buch eine sehr finstere düstere Atmosphäre, eine Landschaft, die es so tatsächlich gibt und Orten, die seiner eigenen Fantasie entsprungen sind. In diese dunkle Atmosphäre setzt er nun eine Gruppe von Jugendlichen, in der jeder seine eigene, zum Teil tragische, Geschichte hat.
Mich hat Arno Strobel mit dieser Geschichte wirklich überzeugt, er ist ein Künstler der Worte, ein Zeichner von Bildern im Kopf, einer, der absolutes Kopfkino schafft. Ich persönlich kann dieses Jugendromandebüt wirklich jedem ab 14 Jahren empfehlen. Dieses Jugendbuch ist obwohl Jugendbuch auch etwas für Erwachsene, die sich vielleicht nicht ganz so sehr in einem Thriller wohlfühlen.

Donnerstag, 17. April 2014

"Interview mit Herzklopfen" von Martina Sahler ist ....

... der zweite Teil der Merle-Reihe und nachdem ich Teil 1 für Jugendliche ab 12 Jahren als ein absolut angenehmes Buch empfunden habe, war nun auch Teil 2 für mich absolutes Pflichtprogramm und das, obwohl ich doch eigentlich nicht mehr zur Zielgruppe dieser Reihe gehöre. Wie auch schon im ersten Teil geht es auch um zweiten Teil wieder um Schülerzeitungen, genauer gesagt geht es um die Konkurrenzblätter "Insight" und "No Limits" und um die Beziehung, sondern man es denn als solche bezeichnen darf, zwischen Leon und Merle.
In diesem zweiten Band legt sich Merle nun auf die Lauer und beschattet die Rektorin der Gesamtschule Helma Hotter und Gymnasial-Rektor Dr. Biesenkamp. Haben die beiden etwa eine Affäre miteinander? Die Schulen der beiden befinden sich ja immer noch in einem verbitterten Streit, der schon häufig eskaliert ist. Merle und ihre "Insight"- Teammitglieder können dies nicht recht glauben. Und dann ist da ja auch noch Celine und die jungen Referendare, die ihr sehr am Herzen liegen. Hier sind Streit, Zickereien und witzige Diskussionen vorprogrammiert.
Martina Sahler gelingt es auf humorvolle wie skurrile Weise doch den richtigen Ton zu treffen. Gelungen imitiert sie Gespräche, die so tatsächlich zwischen Jugendlichen stattfinden könnten. Insgesamt fühlt man sich durch dieses Buch sehr gut unterhalten und ist am Ende sogar schon gespannt, wie es in Teil 3 weitergehen wird, denn das es weitergeht, ist klar. Wer soll denn sonst auf Headlines mit Herz kommen oder Interviews mit Herzklopfen führen?

"Die Verschworenen" von Ursula Poznanski...

... ist der zweiten Teil der Trilogie rund um Ria und ihre Freunde. Der erste Teil ("Die Verratenen") hat mich damals im Oktober 2012 angesprochen, weil ich die Idee dieser Reihe erfrischend anders empfunden habe, das hat sich auch im zweiten Teil nicht geändert, obwohl ich zugeben muss, dass ich den ersten Teil ein wenig stärker empfand als den zweiten.
Ich bin mir nicht ganz sicher, woran das liegt, kann jedoch sagen, dass ich im Vergleich zum ersten Teil eine Schlussfolgerung ziehe, die ich so im ersten Teil nicht für möglich gehalten hätte. Doch bevor ich dazu komme, möchte ich Euch erst einmal die Handlung vorstellen:

In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann. Als buchstäblicher Lichtblick erweist sich in dieser Zeit ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt. Doch dann wird Sandor Clanfürst und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, eine Entscheidung zu treffen, die sie ihr Leben kosten könnte." (Goyalibre)

Tatsächlich ist der Inhalt genauso spannend, wie nach der Kurzbeschreibung zu vermuten ist und ebenso fesselnd wie der erste Teil. Dennoch muss man eine Veränderung berücksichtigen, denn in diesem zweiten Teil kennt man sich ja in der Welt, die Ursula Poznanski geschaffen hat, aus. Genau hier entsteht meiner Meinung nach der Unterschied zum ersten Teil. Wohingegen man sich in Teil eins noch mit der Orientierung in der neuen Welt beschäftigte, hat man die Orientierung in Teil zwei bereits abgeschlossen. Man hat die grobe Rahmenhandlung und den Aufbau der Welten verstanden. Nun kann man einen anderen Schwerpunkt setzen und sich überlegen, welche Parallelen es zu unserer Welt gibt.
Genau an dieser Stelle hat das Buch beziehungsweise die Geschichte eine Schwäche, denn die Verbindung, die ich ziehe, wird nicht voll ausgeschöpft. Die von Ursula Poznanski geschaffene Welt zeichnet sich durch eine Zwei- beziehungsweise sogar Drei-Klassen-Gesellschaft aus. Eine Tatsache, die uns in der globalisierten Welt nicht allzu fremd ist. Somit hätte die Spannbreite zwischen der ersten Klasse und der dritten Klasse der Gesellschaft beziehungsweise der Innen- und der Aussenwelt noch ein wenig stärker charakterisiert werden können. Stattdessen rücken Kämpfe in den Mittelpunkt des Geschehens.
Es geht natürlich auch um die Flucht, allerdings wird hierbei die emotionale Ebene nicht besonders stark charakterisiert.Viel mehr Emotionen gibt es im Bezug auf Freundschaft. Hier sind die Details viel stärker herausgearbeitet. In diesem Buch taucht eine Stärke wie eine Schwäche gleichermaßen auf. Denn einerseits erscheinen die Charaktere sehr kühl und berechnend, dadurch jedoch in manch einer Handlung schon durchaus berechenbar. Gleichzeitig hat man die Bewohner der Aussenwelt, die emotionsgeladen und dadurch menschlich wirken. Beide Charakterengruppen sind dabei nicht platt, sondern vielschichtig. Sie wirken dreidimensional und absolut durchdacht.
Ursula Poznanski spielt mit Widersprüchen und Antagonisten. Jeder Protagonist findet irgendwo auch seinen Antagonisten in der Handlung. Fraglich ist jedoch ob sie sich zum jetzigen Zeitpunkt bereits begegnet sind.

 Ich selber habe das Hörbuch zu "Die Verschworenen" gehört und bin absolut begeistert, obwohl sich, wie ich schon gesagt habe, dieses Buch etwas schwächer verhält als sein Vorgänger.
Dieses ist jedoch nicht das Verschulden von Julia Nachtmann. Die Sprecherin, die schon den ersten Teil gesprochen hat, hat auch bei diesem Teil wieder gute Arbeit geleistet und zieht den Leser in den Bann der Geschichte.

Mittwoch, 16. April 2014

Pünktlich zu Ostern habe ich "Karwoche" ...

...von Andreas Föhr gelesen. Ich muss zugeben, bisher habe ich nur die Hörbücher rund um Wallner und Kreuthner gehört. Nun jedoch hatte ich mit "Karwoche" erstmals die Gelegenheit ein Buch dieser Reihe zu lesen. Die Inhalte der vorigen Bücher waren mir ja aus den Hörbüchern bekannt, so dass ich keine Probleme hatte, mich in "Karwoche" zurecht zu finden. Mit knapp 400 Seiten ist dieses Buch weder ein Fliegengewicht noch ein Schwergewicht, aber ich rechnete durchaus damit, dass ich so 2-3 Tage für dieses Buch brauchen würde. Tatsächlich habe ich es in einem Rutsch gelesen, denn es war wirklich ein spannender Krimi. Es ging um den Tod einer jungen Frau. Dieser bleibt zunächst unaufgeklärt. Wenige Monate später taucht jedoch in einem LKW eine weitere Frauenleiche auf und Wallner und Kreuthner habe alle Hände voll zu tun, denn zunächst scheint es so etwas wie ein Motiv nicht zu geben. Die Tote jedoch war im gesamten Dorf bekannt. Die ehemals schöne Schauspielerin hatte vor 12 Jahren einen Autounfall, bei dem die Hälfte ihres Gesichtes verbrannte. Die Karriere war dann natürlich vorbei. Verursacht wurde der Unfall durch die an Weihnachten ermordete Tochter einer ehemaligen Schauspielkollegin. Hängen die beiden Morde etwa zusammen? Wallner, Kreuthner und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf und stoßen dabei auf ein dunkles Familiengeheimnis.
Inhaltlich möchte ich Euch gar nicht viel mehr über dieses Buch erzählen, da ich Euch ansonsten die Spannung nehme. Ich kann Euch nur soviel sagen: Dieses Buch ist das ideale Osterbuch, denn die Morde werden innerhalb kürzester Zeit rund um Ostern aufgeklärt. Ich persönlich finde auch den sachlichen Stil in dem Andreas Föhr die Geschichte ohne viel Blutvergießen und ohne große Brutalität erzählt,passend. Der Stil wurde optimal auf die Geschichte abgestimmt. Auch die Perspektive ist stimmig und damit förderlich für den Spannungsverlauf.
Insgesamt überzeugt mich das Buch auch durch seine Dialoge. Zukünftig werde ich wohl neben den Hörbüchern auch öfter mal zu den Büchern von Andreas Föhr greifen.
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