Samstag, 30. April 2016

Blogtour "Der Tod vergisst nie" - Heute: Mord hat viele Gesichter



Heute ist es soweit die Blogtour zu "Der Tod vergisst nie" macht bei mir Halt. Im Rahmen der Blogtour und im Verlauf der Geschichte stellt man sich unwillkürlich die Frage: "Wie viele Gesichter kann ein Mord eigentlich haben?

Freitag, 29. April 2016

"Der Tod vergisst nie" von Andreas Hultberg...

... ist ein Buch, an das ich selbst hohe Erwartungen hatte. Diese erfüllten sich jedoch nur in Teilen, was zu erwarten war, da es sich um einen Debütroman handelte. Doch von vorn.
Worum geht es überhaupt? Der Titel verrät, das es ein Kriminalroman ist. Ein Buch also bei dem die Ermittlung nach der eigentlichen Tat im Vordergrund steht.
Meine diesbezügliche Erwartung erfüllte sich also, denn es ging um die Ermittlung an einem Mord in Erfurt. Ein Architekt war ermordet worden. Die Kripo ermittelt in alle Richtungen, denn er ist nicht das einzige Opfer dieser Tat.
Somit wird vor den Augen des Lesers eine durchaus spannende Geschichte aufgebaut und entworfen, die insbesondere zu Beginn viel Potenzial andeutete. Dieses Potenzial ist es aber letztlich auch, welches sich für mein Verständnis nicht erfüllt hat. Der Grund: Es handelt sich um eine Geschichte, die mittels unterschiedlicher Erzählstränge viele Dinge andeutete, sie dann jedoch nicht ausführte, sondern scheinbar im Sande verlaufen ließ.

Mittwoch, 27. April 2016

"Locked in. Wach auf, wenn du kannst" von Holly Seddon...

... ist der Versuch einen etwas anderen Thriller zu erzählen. Doch warum ist dieser Thriller anders? Was macht ihn so speziell? Nun das besondere ist sicherlich, dass eine der Protagonistinnen sich während des Hörbuchs und dessen Verlauf im Koma befindet: Amy.
Das andere Spezielle ist: Die eigentliche Tat liegt bereits 15 Jahre zurück.
Ebenfalls speziell ist auch die "Ermittlerin", die eben keine Polizistin, sondern eine Journalistin ist und die 15 Jahre zurückliegende Tat in einen gänzlich neuen Blickwinkel rückt. Dass die Ermittlerin selbst kompliziert ist und eigene Problem kompensiert, ist da schon fast gewöhnlich.

Neuerscheinung El Nino – Bedingungslose Hingabe

El Nino – Bedingungslose Hingabe


In „El Nino – Bedingungslose Hingabe“ von Lea Petersen, mit dem weltberühmten XXL-Model Ruby Roxx auf dem Cover, geht die Geschichte von Milia & Hernando weiter. Gleich klicken und den 3. Band der „El Niño- Reihe“ downloaden. Lasst Euch in der Mitte der Woche von diesem wunderbar erotischen Lesehighlight verführen…
+++ Diese Liebe ist einfach zu einmalig, um sie aufzugeben! Nach dem beidseitigen Seitensprung geben sich Milia und der berühmte Latinorapper El Niño eine zweite Chance, und Schritt für Schritt finden sie zu ihrer früheren Verbundenheit zurück. Es scheint, als hätten die Geschehnisse die Lust der beiden aufeinander nur noch mehr geschürt. Der sinnliche Latinlover ist für Milia wie eine Droge, und im Bett ist er noch dominanter als zuvor, denn er zeigt ihr, zu wem sie gehört … Das Leben an der Seite des amerikanischen Superstars könnte aufregender und schöner nicht sein. Doch dann holt Milia die Vergangenheit ein. Mit einem Schlag scheint das Glück zerstört und eine endgültige Trennung unvermeidlich … +++



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Montag, 25. April 2016

„Die Rose der Welt“ von Peter Prange ließ mich…


… angesichts ihrer detaillierten Geschichtsbeschreibung staunend zurück. Habt ihr euch schon einmal mit der Geschichte der Universität an der Sorbonne in Paris beschäftigt? Die Sorbonne gilt weltweit als erste Universität und an ihr durften nicht nur Adel und Klerus lernen, sie war allen offen.
Jeder, der studieren wollte, das entsprechende Wissen mitbrachte und zur Sorbonne kam, hatte das Recht hier zu studieren. Ganz so ist es auch für Robert und Paul, die beide nicht unbedingt aus dem reichsten Haus stammen. Beide haben Väter, die handwerklichen Berufen nachgehen.

Peter Pranges Protagonisten sind Menschen ihrer Zeit

Peter Prange gelingt es mit ihnen, den beiden Protagonisten, eine gesellschaftliche Szene darzustellen, die so typisch für die Zeit der Gründung der ersten Universität war, denn jeder, der um Zulassung bat und das entsprechende Wissen mitbrachte wurde aufgenommen, vorausgesetzt der Leumund stimmte und der Bewerber war männlich.
Mit Robert und Paul schuf Peter Prange also zwei starke Protagonisten, die viele Gemeinsamkeiten miteinander teilen, aber gerade was ihre Charaktere angeht, so unterschiedlich sind, dass man sie in ihren Verhaltensweisen gut auseinanderhalten kann. Der eine gründet eine Schreiberwerkstatt, der zweite lebt seinen Traum vom Studium an der Sorbonne. Das Leben der beiden Protagonisten ist dennoch alles andere als einfach, denn es geht nicht länger nur um die Freiheit des Wissens, es geht auch nicht nur um finanzielle Unabhängigkeit. Über allem steht die Liebe zu einer Frau, die die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe stellt.

Warum ich dieses Hörbuch von Peter Prange hören wollte

Insgesamt versprach bereits der Klappentext eine spannende, mit 512 Seiten jedoch auch recht umfangreiche Geschichte. Dennoch versprach ich mir eine abwechslungsreiche Handlung, ja einen Roman, der aufgrund seines Wissens nicht nur im belletristischen Bereich überzeugen konnte.
Wer sich mit der Geschichte der Universitäten beschäftigt, der weiß, dass die Sorbonne in Paris die weltweit erste Universität war. Hier sollte jeder Mann das Recht haben zu lernen, doch wie ihr vielleicht ebenso wisst, gab es zu Zeiten ihrer Gründung noch den Konflikt zwischen Kirche und Wissenschaft. So war es auch kein Wunder, dass die Kirche sich bei ihrer Ausübung der Religion immer stärker bedrängt fühlte.
Die neuen Studenten folgten dem Drang auf einen freien Geist, fernab von allem, was die Religion bisher vorgelebt hatte, zu vertrauen. Sie wollten forschen, wissen und erfahren anstelle einfach alles zu glauben.
So kam es wie es kommen musste, schon bald wurde die Kirche während einer Karnevalsfeier (einer „Eselsmesse“)  zum Gespött und reagierte mit harter Hand. Sie ging gegen die feiernden  Studenten der Universität vor, wollte mehr Einfluss bei der Frage nach der passenden Bildung bekommen und provozierte einen Streik. Einen Streik, der alles verändern sollte.
Mit eben jenem Streik hatte ich mich bereits vor einiger Zeit einmal beschäftigen dürfen und das war vermutlich auch der Grund, warum mich diese Geschichte so reizte, ich wollte mehr über die Gründungen der ersten Universitäten erfahren.

Das Hörbuch, eine besondere Erfahrung

Als ich das Hörbuch schließlich bei audible entdeckte, wollte ich es unbedingt hören. Wie ihr ja wisst, bin ich seit vielen Jahren audible-Kunde, nutze also regelmäßig das Hörbuchabo und freue mich jedes Mal über die riesige Auswahl dort. Normalerweise stöbere ich dort immer erst mal ein wenig und treffe dann eine Auswahl. Doch dieses Mal fiel mir die Auswahl leicht, denn von diesem Hörbuch hatte ich bereits eine Menge gehört. Genauer gesagt zwar nicht vom Hörbuch, sondern vom Buch, aber ich wollte der Geschichte eine Chance geben.
Was ich bekam eine ziemliche Überraschung, denn Reinhard Kuhnert schafft es, den an sich nüchternen Text in erlebte Handlung zu versetzen. Durch diesen Sprecher wird die Geschichte der Sorbonne also noch einmal lebendig, sodass ich als Hörer die Geschichte nicht nur erzählt bekomme, sondern sie praktisch miterlebe. Somit stellte sich mir die Frage, ob es sich hierbei tatsächlich noch um einen Roman handelt oder nicht eher um eine angereicherte Reportage mit fiktionalen Elementen, da ich mir ziemlich sicher bin, dass viele Aspekte in dieser oder ähnlicher Form tatsächlich passiert sein können.
Dieses Hörbuch entwickelt also einen ziemlichen Sog, der den Hörer fast ebenso in seinen Bann zieht, wie die Protagonisten durch die Eselsmesse in ihren Bann gezogen wurden.

Fazit

Nachlass bin mir nicht sicher, ob ich dieses Hörbuch wirklich jedem Leser mit gutem Gewissen empfehlen kann, denn obwohl es mitreißender Epos ist, setzt dieses Buch ein großes Interesse an Geschichte und Universitätsgeschichte voraus. Sicher ist, dass dieses Hörbuch für all jene Hörer interessant ist, die eben jenes geschichtliche Wissen mitbringen, die sich für geschichtliche Erzählungen begeistern können. Allen anderen sei gesagt, dieses Hörbuch hebt sich deutlich von dem ab was die meisten von uns vom historischen Genre gewohnt sind. Obwohl es hier starke Protagonisten gibt, unterscheidet sich diese Art historischen Romans deutlich von anderen.

Dieses Hörbuch war für mich ein Experiment, ob es bei jedem interessierten Leser gut ankommt, kann ich natürlich nicht wissen, aber wer Lust hat kann sich bei audible ja einmal an der Hörprobe versuchen.
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