Dienstag, 26. August 2014

Wer bei "Gesucht: Traummann mit Ente" von Alice Golding...

... an eine romantische, gar kitschige Geschichte denk, liegt weder ganz richtig noch ganz falsch. Stattdessen geht es euch wie mir, denn auch ich erwarte eine romanische Komödie. Das jedoch war höchst erfreulich, denn obwohl es tatsächlich auch um Liebe ging, war diese nur eine erfrischende Randnotiz. Tatsächlich ging es nämlich einen Großteil der Zeit um eine Frau, die unbedingt einen Roman schreiben wollte.
Auf diese Idee kam sie nach dem sie in der Zeitung von zwei Mopsautorinnen gelesen hatte. Der Plan nun selbst ein Buch schreiben zu wollen, stellte sie allerdings vor eine Reihe von Problemen. Das jedoch ist auch kein Wunder, wenn man bereits aller Welt erzählt eine professionelle Autorin zu sein. Schließlich möchten diese Menschen dann auch Ergebnisse sehen. Man könnte meinen, die Autorin hätte die Geschichte ihres eigenen Buches aufgeschrieben. Das allerdings scheint es nicht ganz zu treffen.
Wenn ihr mich nun fragt, wie mir das Buch gefallen hat, so möchte ich keine großen Worte machen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine Geschichte die der Alltag geschrieben hat. Dabei jedoch auch noch abwechslungsreich, frech und irrsinnig komisch. Dieses Buch ist unterhaltsam und erhellt auch an tristen, gar regnerischen Tagen, die Stimmung der Lesers.
Alice Golding ist ein Name, den ich mir aus dem ebook-Bereich merken werde, da ich mich schon sehr auf weitere Bücher freue.

Dienstag, 19. August 2014

Ebook vs. Buch: Habt ihr einen Favoriten?

Nein, ich fordere euch nicht auf euch zu entscheiden.Vielmehr möchte ich euch auf eine aktuelle Studie zu diesem Thema hinweisen. Durchgeführt wurde das ganze unter anderem mit Unterstützung von Buecher.de. Aber auch andere namenhafte Unterstützter sind dabei. Die Infografik hat mir Buecher.de freundlicherweise direkt zum Einbinden zur Verfügung gestellt. Auch ihr könnt sie direkt über die Internetseite einbinden. Klickt einfach hier auf die Infografik. Doch worum geht es mir tatsächlich?

Sonntag, 17. August 2014

Von „Aprikosenküsse“ etwas zu erwarten…

... ist definitiv nicht so einfach, wenn man noch nicht einmal weiß, was ein Aprikosenkuss eigentlich sein soll. Natürlich erwartet man auf den ersten Blick eine total romantische, ländlich angehauchte Geschichte, in der natürlich auch Aprikosen und Küsse eine Rolle spielen. Aber was erwartet mich als Leser weiterhin?
304 Seiten müssen schließlich irgendwie gefüllt werden und eine Frau-trifft-Mann-Geschichte ist schließlich nicht mal eben so in 30 Seiten erzählt. Da kommt es ganz häufig zu Konflikten, auf die man selber erst einmal nicht gekommen wäre.
Wenn sich eine Halbitalienerin mit deutschen Wurzeln  auf die Suche nach ihren eigenen, ihren italienischen, Wurzeln begibt und der Mann ihrer Träume er dabei über den Weg läuft, verspricht der schon das Konfliktpotenzial. Viel schlimmer wird dieses aber noch wenn das Ganze nicht in einer großen Stadt wie Rom, sondern in einem kleinen Dorf spielt, in dem jeder jeden kennt. Viel schlimmer noch, wenn dieser Mann erst kürzlich seine heiß geliebte Großmutter, seine Nonna, verloren hat und dass aufgrund eines Artikels, den unsere Halbitalienerin Hanna, verfasst hat.
Als wenig später auch noch die Urne der Toten gestohlen wird, und auch hier hat Hanna ihre Finger im Spiel, ist das Chaos perfekt.
Insgesamt erzählt Claudia Winter hier eine ganz reizende, überaus romantische Liebesgeschichte, die auch durch eine Prise Humor glänzt. Mich persönlich erinnerte das Ganze in weiten Teilen an das Genre, welchem auch Rosemunde Pilcher oder Inga  Lindström angehören. Für Romantikerinnen genau das richtige Buch. Wenn man an Aprikosen denkt, denkt man außerdem oftmals an den Sommer. Tatsächlich ist es ein Buch, das ich auch er im Sommer lesen würde, wobei es eigentlich keiner festen Jahreszeit zugeordnet werden kann. Weder spielt es zu Weihnachten noch zu Ostern. Dennoch versprüht dieses Buch seinen ganz besonderen Charme, den er schafft eine italienische Atmosphäre. Wer also jetzt im Herbst, bei diesem kalten, nassen Wetter auf der Suche nach einem gewissen Süd-Feeling ist, der ist bei diesem Buch sehr gut aufgehoben.

Montag, 11. August 2014

Aus eigener Feder: Als Bühne Leben

Akzeptanz,

Toleranz,

Meist nicht viel mehr als schöne Worte,

Da gibt es schönere Orte, ohne solche,

Worte,

Orte.

Frei von dieser Person

Ohne jede Passion

Frei vom Spiel, das die Welt bedeutet

Freiheit wird heut' eingeläutet,

Denn dann sind wir frei vom Spiel,

das uns schon so oft missfiel.

Ausgespielt und freigeschwommen,

heute wird mal nichts genommen,

heute gilt es zu entkommen,

Der Ignoranz,

Der Arroganz.

Nicht aber dem Leben,

Das kann uns noch so viel geben.

Samstag, 9. August 2014

"Moonwitch" von Eva Maria Höreth erzählt ...

... die Geschichte von Emily und Finn, zwei Jugendlichen, die so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht, wie Licht und Schatten. Zwei Jugendlichen, die als Kinder befreundet waren bis zu diesem tragischen Unfall. Nun herrscht Eiszeit zwischen den beiden. Kontakt haben sie keinen mehr und das obwohl sie die gleiche Schule, ja sogar in die gleiche Klasse gehen.Wobei nein, das wäre wohl falsch erklärt. Sie besuchen den gleichen Englisch- und Mathematikunterricht. Dann jedoch gibt der neue Englischlehrer Referatsthemen aus und ausgerechnet Emily und Finn sollen zusammenarbeiten. Ihr Thema Shakespeares Romeo und Julia. Es ist ein Referat, das vieles verändern wird und die Welt aus den Angeln hebt.

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